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Speyerer Bürger üben Solidarität
Die Werkstatt, eine gemeinnützige Einrichtung des Pfälzischen Vereins für Soziale Rechtspflege e.V., steht seit 27 Jahren für berufliche Eingliederung und Beratung von straffälligen und arbeitslosen Personen.
Auf Grund schlechter Auftragslage und weggefallener Zuschüsse war die Einrichtung 2009 in eine finanzielle Schieflage geraten. Der Vorstand des Pfälzischen Vereins hatte in seiner Sitzung vom September 2009 beschlossen, den Verantwortlichen noch vier Monate Zeit zu geben, um neue Aufträge, Zuschüsse, Sponsoren und Spender zu finden.
Nach dem Bekanntwerden der drohenden Schließung der gemeinnützigen Werkstatt in Speyer hat sich seitens der Speyerer Bürger eine große Anteilnahme und Solidarität gezeigt. Viele Freunde und Kunden der Werkstatt bekannten zum Teil auch öffentlich-, dass die Schließung der Werkstatt ein enormer Verlust im sozialen Gefüge der Stadt und der Umgebung darstellen würde.
Durch den Spendenaufruf des Speyerer Augenoptikers Dietmar Steck sind tatsächlich über 7000,- Spenden eingegangen. Am 18. Februar 2010 wurde der Spendenscheck in Anwesenheit des Vorstandes der Stadtsparkasse Speyer, Uwe Wöhlert, den Verantwortlichen der Werkstatt überreicht. Auch der Vorsitzende des Trägervereins, Bernd Breuer, nannte die Spende eine Riesengrundlage für die weitere Arbeit.
Nach Angaben der Werkstattleiter Stefan Streitel und Thomas Strickling hat sich seither die Auftragslage deutlich verbessert.
Der Zuspruch der Speyerer Kunden und Freunde der Werkstatt, das grosse Interesse der Stadt am Weiterbestehen dieser Einrichtung im mittlerweile 28. Jahr seit Gründung, die spürbar verbesserte Auftragslage, die enorme Spendenbereitschaft der Bürger, die Anstrengungen der Mitarbeiter - wir gehen bestärkt und optimistisch in die kommenden Herausforderungen:
Soziale Arbeit und handwerkliche Arbeit auf hohem Niveau